„Es ist unsäglich, dass Sie hier von Opfern erster und zweiter Klasse sprechen. Es ist ganz egal, wer der Täter ist, ganz egal, woher das Opfer kommt […]. Deshalb gehören die Opfer niemandem. Sie gehören keiner Partei, keiner politischen Kampagne und schon gar nicht der AfD. […] Wir müssen Opfer nicht gegeneinander ausspielen, um Gewalt zu verurteilen.“
Trauer verdient Respekt, aber sie darf nicht zum politischen Freifahrtschein werden. Ein ermordeter Mensch ist kein politisches Argument. Das Leid einer Familie ist keine Wahlkampfmunition. Ein Täter ist nicht ‚die Migranten‘, nicht ‚die Geflüchteten‘, nicht ‚die Muslime‘. Verantwortlich ist derjenige, der diese Tat begangen hat. […] Wir lassen Trauer nicht zu Hass werden. Wir schüren keinen Rassismus und lassen Angst nicht zur politischen Strategie werden. Wir GRÜNE machen bei dieser Instrumentalisierung nicht mit“